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27.02.2022

Eine neue Info-Plattform des Kuratoriums für Verkehrssicherheit bietet nun viel Informationen, die das Potenzial haben, Unfälle zu reduzieren.

Ein Problem weniger

Häufige Fragen und Antworten zum Unfallgeschehen bei Menschen über 60 und viel Info zum Thema „Selbstständig leben – Unfälle vermeiden!“ gibt es auf der neuen Plattform.


In Österreich verunfallen jedes Jahr mehr als 200.000 Menschen über 65 Jahren und verletzen sich dabei so schwer, dass sie im Krankenhaus behandelt werden müssen. Eine der Hauptunfallursachen sind Stürze. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit bietet mit der neuen Infoplattform „Ein Problem weniger“ zahlreiche Tipps und Sicherheitsmaßnahmen, um den Alltag und die Freizeit auch im höheren Alter möglichst einfach und sicher zu gestalten und Sturzunfälle zu vermeiden.

Foto: Robert Kneschke

Foto: Robert Kneschke

Ob man selbst oder ein Familienangehöriger zur Risikogruppe zählt, kann jetzt schnell und einfach mit einem kurzen Test überprüft werden. Der neue Sturzrisikotest basiert auf Materialien des „Centers for Disease Control and Prevention (CDC)“ und hilft Betroffenen bei der Einschätzung ihres Sturzrisikos. Ist dieses erhöht, liefert er sogleich Tipps zur Prävention. www.kfv.at/einproblemweniger


Gefäße ganzheitlich therapieren

BARMHERZIGE BRÜDER LINZ Früherkennung bietet beste Chancen auf Therapieerfolg

„Gutes tun und es gut tun“ zum Wohl der Patienten. Foto: LUIF W.Wolfgang

„Gutes tun und es gut tun“ zum Wohl der Patienten. Foto: LUIF W.Wolfgang

Weniger Vorsorgeuntersuchungen, Gewichtszunahme und Bewegungsmangel haben das Risiko für Gefäßerkrankungen in den letzten zwei Pandemiejahren erhöht. Im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder setzt man darum auf einen ganzheitlichen interdisziplinären Ansatz in der Gefäßmedizin und motiviert zu Eigenverantwortung in Sachen Gefäßgesundheit.

Auf Früherkennung ist die Interne Abteilung mit Schwerpunkt Diabetes spezialisiert. Erhöhte Blutzucker-Werte, Übergewicht, Bluthochdruck und Stoffwechselerkrankungen sind meist Vorläufer von Gefäßerkrankungen. Präventiv setzt die Diabetes-Ambulanz auf eine „Lebensstil-Therapie“: Neben Coaching und Ernährungsberatung wird die Behandlung durch Bewegung gestützt. Neben Durchblutungsstörungen in den Beinen und dem Herzen zählt auch der Schlaganfall zu den häufigsten Folgen einer chronischen Gefäßerkrankung.

Die Abteilung für Neurologie ist sowohl auf Prävention, Diagnostik, Akutbehandlung und Nachsorge von Schlaganfallpatienten spezialisiert. Die Gefäßchirurgische Ambulanz der Barmherzigen Brüder ist auf Abklärung und Therapie von Gefäßerkrankungen unter Einbeziehung aller relevanten Fachbereiche spezialisiert. Bei fortgeschrittenen Gefäßerkrankungen wird in einem Gefäßboard, bestehend aus Gefäßchirurgen und der interventionellen Radiologie, die bestmögliche Behandlung diskutiert. Insbesondere bei komplexen Gefäßeingriffen weist die Gefäßchirurgische Abteilung der Brüder seit vielen Jahren höchste Expertise und Fallzahlen auf. Daher wurde die Abteilung als Referenzzentrum für Gefäßmedizin ausgezeichnet.

Die medizinische Vernetzung von Gefäßchirurgen, Intensivmedizinern, Radiologen und Neurologen gewinnt bei Notfällen eine besondere Bedeutung. Herzinfarkt, Gefäßverschluss, Aneurysma oder Schlaganfall – sind potenziell lebensbedrohliche Akutsituationen. Diese verlangen nach schnellen, komplexen Entscheidungen. Der Faktor Zeit und die medizinische Expertise von verschiedenen Spezialisten sind lebensrettend und mindern Folgeschäden.