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27.03.2022

Motor

Reisen mit dem Eigenheim

Foto: simona - stock.adobe.com

Campen boomt nach wie vor. An dieser Stelle kommen Wohnmobile und Wohnwägen ins Spiel. Sie erlauben Urlaub mit sozialer Distanz und viel Flexibilität.

Wie viel Platz brauche ich wirklich im Wohnmobil und was erwartet mich am Urlaubsort? Es gilt: Für lange Aufenthalte brauche ich etwas mehr Gewand, für sportliche Aktivitäten eben mehr Ausrüstung. Muss der ganze Haushalt mit oder kann ich auch auf ein paar Luxusartikel verzichten? Denn Stauraum ist meist knapp, da mit einer Lenkberechtigung der Klasse B nur Kraftfahrzeuge mit einem höchstzulässigen Gesamtgewicht von bis zu 3500 kg gelenkt werden dürfen.

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Beim Campen kann man so richtig entspannen und die unterschiedlichsten Plätze können genossen werden. Foto: simona - stock.adobe.com

Expertentipp von Alex Falle: „Anfängern empfehle ich auch die erste Nacht zu Hause im Wohnmobil oder Caravan zu übernachten, so merkt man am besten was man noch nicht eingepackt hat. Gerne werden ganz einfache Haushaltsartikel wie Besen oder Salz und Pfeffer vergessen. Es gibt sehr gute Checklisten, damit man nichts vergisst – zum Beispiel auch auf unserer Homepage.“ Auch ein Fahrtraining kann auf keinen Fall schaden. Ob nun Reisemobil oder Wohnwagen – vor der Abfahrt in den Urlaub sollte man auf bekannten und wenig belebten Straßen das Fahren üben. So bekommt man ein Gefühl fürs Fahrzeug und fährt sicherer.

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Nicht nur für Anfänger empfiehlt sich, die erste Nacht im Camper noch Zuhause auf dem Parkplatz zu verbringen. So erkennt man schnell,was
maneventuell nochvergessen
hat einzupacken. Alex Falle, Campingprofi. Foto: zVg

Der Weg ist das Ziel, und Entschleunigung garantiert

Für lange Fahrten eine Beschäftigung für die Kinder mitnehmen und genügend Pausen bei der Reiseplanung berücksichtigen. Bitte bedenken: Die verminderte Reisegeschwindigkeit – Wohnwägen dürfen gesetzlich nur 100 oder 80 km/h (länderspezifisch) fahren. Außerdem sind Reisemobile keine Limousinen. Wer mit Familie verreist, sollte zudem den Grundriss des Wohnmobils oder des Wohnwagens checken. Praktisch ist, wenn jedes Kind, zum Beispiel im Stockbett, sein eigenes Rückzugsgebiet hat und die Eltern im Alkoven schlafen. Und man sollte vorab unbedingt testen, ob der Baby- bzw. Kindersitz auf die Sitzbank passt.