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12.03.2022

Wenn die Tage länger und wieder wärmer werden, erwacht auch die Natur zu neuem Leben. Dann zeigt sich auch die Steiermark von ihrer farbenreichsten Seite und schenkt mit ihrer Blütenpracht Besuchern wie Einheimischen neue Lebensfreude.

Ein Land voller Lebensfreude: Parktherme Bad Radkersburg & Weinland Steiermark Radtour

Foto: Ingmar - stock.adobe.com


Zeitgeist Vienna

Das Gute und das Schöne liegen oft näher als man denkt. Denn wer schon immer den Wunsch hegte, eine Wanderung in einem atemberaubenden Blütenmeer zu unternehmen, muss nicht erst nach Holland fahren. Es reicht, sich ins Auto oder in den Zug zu setzen und in die Steiermark zu reisen, wo man im Frühling im Murtal auf den Hängen rund um Kraubath eine Blütenpracht der besonderen Art kennenlernen kann: einen kräftig rosa leuchtenden Blütenteppich aus Tausenden blühenden Erika. Vor allem in den letzten Jahren hat die zu den Heidekräuter zählende Pflanze zahlreiche Fans gewonnen, die sich das farbenprächtige Naturschauspiel nicht entgehen lassen möchten und je nach Witterung im März oder April zum „Erikaschauen“ auch eine weite Anreise auf sich nehmen. Aus gutem Grund: Denn die Pracht und Größe des Blütenteppichs, der sich durch die Wälder zieht, ist österreichweit wohl einzigartig.

Gamlitz sperrt auf

Naturschauspiel der Bunten Art: die Erikablüte taucht das Murtal in kräftige Farben. Foto: snirre - stock.adobe.com

Naturschauspiel der Bunten Art: die Erikablüte taucht das Murtal in kräftige Farben. Foto: snirre - stock.adobe.com

Etwas weniger farbenprächtig, dafür umso lebensfroher geht es im Süden der Steiermark zu. Denn wenn das Gras wieder grüner und die Temperaturen wieder angenehmer werden, öffnen die regionalen Weingüter an der Südsteirischen Weinstraße nach der langen Winterpause wieder ihre Türen. Grund genug für die Marktgemeinde Gamlitz, am 18. März den Frühling mit dem Fest „Gamlitz sperrt auf“ Wilkommen zu heißen. Bei der Frühlingsweinkost auf Schloss Gamlitz etwa haben Gäste von 18. bis 20. März 2022 Gelegenheit, die neuen Jahrgänge der südsteirischen Winzer zu verkosten und sich ganz nebenbei vom neu renovierten Schloss verzaubern zu lassen.

Im Zentrum der Ruhe

Wer es im Frühling etwas ruhiger liebt, findet im an der steirisch-burgenländischen Grenze gelegene Burgau das Ziel seiner Träume. Der Ort liegt fernab von lärmenden Verkehrswegen und am Rande ausgedehnter Wälder und ist zudem der ideale Ausgangspunkt für alle Thermen- und Wellnessfans. Immerhin befinden sich fünf Thermen im Thermen- & Vulkanland Steiermark und dem Südburgenland in direkter Nähe. Doch damit nicht genug: Im barocken Wasserschloss Burgau, das als bedeutendstes Wasserschloss der Oststeiermark zählt, findet auch heuer eine Osterausstellung statt.

Frühlinghaftes EldoRADo

Am 18. März endet der „Winterschlaf“ an der Südsteirischen Weinstraße. Foto: Photofex - stock.adobe.com

Am 18. März endet der „Winterschlaf“ an der Südsteirischen Weinstraße. Foto: Photofex - stock.adobe.com

Im Frühling sind Pedalritter im südoststeierischen Bad Radkersburg bestens aufgehoben: Die malerische Kulisse der geschichtsträchtigen Stadt lädt nicht nur zum Spazieren, Einkaufen und Genießen unter freiem Himmel ein, sondern auch zum kräftigen In-die-Pedale-Treten. Denn „Beweg-Gründe“ gibt es in Bad Radkersburg genug: Ob Murradweg, der Eurovelo 9 oder die Weinland Steiermark Radtour – sie alle führen die Pedalritter und Genussradler durch die blühenden Landschaften des Frühlings. Und da der bekannte Kurort auch Zielort der steiermarkweiten Wanderroute „Vom Gletscher zum Wein“ ist, kommen hier auch Wanderer voll und ganz auf ihre Kosten. Wer so viel Sport betrieben hat und lange aktiv war, der hat sich eine Auszeit im wohlig warmen Wasser der Parktherme Bad Radkersburg wahrlich verdient. Denn das mineralstoffreiche Thermalwasser als auch das magnesiumreiches Mineralwasser wirken wohltuend auf den Bewegungsapparat, Muskeln und Organe. Und wer danach noch seinen Körper stärken möchte und für sein leibliches Wohl Ausschau hält, der tankt am besten neue Kraft in einer Buschenschank – bei feinsten regionalen Schmankerln und edlen Tropfen besten steirischen Weins.

Musikalisches Vergnügen

„Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum“, wusste schon einst Friedrich Nietzsche. Diesen Spruch hat man sich beim Schallerwirt im idyllischen Krakau schon vor vielen Jahren zu Herzen genommen. Wen wundert es also, dass sich das Wirtshaus längst zu einem Hotspot echter Volksmusik gemausert hat. Ob Anfänger- oder Experte – bei den zahlreichen Jodel- oder Volksmusikseminaren lernen Anfänger wie Geübte nicht nur das Universum der Volksmusik kennen und lieben, eine überwältigende Landschaft und ausgezeichnete Kost gibt’s obendrein!