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6.11.2021

Die Kraft der Natur als natürliches Heilmittel wird immer mehr erforscht. Wie etwa das Kürbiskernöl, einem Naturprodukt mit besonderen Eigenschaften.

Kürbiskernöl – das grüne Gold aus der Steiermark

Ölmühle des Jahres 2022: Sepp Christandl (2.v.l.) und Alois Hausleitner (m.) mit Gratulanten Franz Labugger (l.), Reinhold Zötsch (2.v.r.) und Paul Kiendler (r.). Foto: Kristoferitsch


Dass die Natur die beste Apotheke ist, wusste schon der Naturheilkunde Sebastian Kneipp. Auch beim Kürbiskernöl ist das nicht anders: Es überzeugt nicht nur durch Geschmack und Aroma, sondern auch durch seine gesundheitsfördernden Eigenschaften. Nirgendwo weiß man dies besser als in der Steiermark: Denn hier werden die Ölkürbisse gezüchtet, aus dessen Kernen dieses besonders hochwertige und teure Kürbiskernöl hergestellt wird. Gutes Öl kann man an seiner tiefgrünen Farbe und einer dickflüssigen Konsistenz erkennen.

„Ölmühle des Jahres 2022“

Um die besonderen Leistungen der heimischen Ölmühlen ins Rampenlicht zu stellen, wurde beim Kürbiskernöl-Championat unter den nominierten Mühlen erstmals auch die „Ölmühle des Jahres“ vor den Vorhang geholt. Denn ein gutes Kürbiskernöl kommt nur dann in die Flasche, wenn alle Arbeitsschritte perfekt durchgeführt werden: Die Arbeit am Feld, die Ernte, die Trocknung und Lagerung der Kerne sowie das schonende Rösten und achtsame Verpressen der Kerne in der Ölmühle.

Gemeinschaft Steirisches Kürbiskernöl g.g.A.

Drei Betriebe durften sich im hochkarätig besetzten Wettbewerb mit einer Nominierung Hoffnungen auf den Sieg machen. Schließlich durfte sich die Ölmühle der Agrarunion Süd Ost über den Sieg und die Ölmühle Höfler aus Kaindorf sowie die Ölmühle Haindl aus Kalsdorf über den 2. bzw. 3. Platz freuen. Sepp Christandl, Leiter der siegreichen Ölmühle, der mit seinem neunköpfigen Team eine Million Kilo Kürbiskerne von etwa 400 Kürbis-Produzenten verpresst, zeigte sich überglücklich: „Diese Auszeichnung ist eine Bestätigung der geleisteten Arbeit, wir sind auf diesen Titel richtig stolz.“ Und Obmann Alois Hausleitner ergänzte optimistisch: „Wenn neue Kapazitäten notwendig sind, dann sind Erweiterungen überlegenswert.“