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06.03.2022

Bauen und Wohnen

Heizkesseltausch lohnt sich

Energiewende kann nur gelingen, wenn auch der Heizungssektor gänzlich auf fossile Brennstoffe verzichtet. Foto: Jenny Sturm - stock.adobe.com

Um die Klimaziele zu erreichen, ist auch beim Heizen nachhaltige Veränderung notwendig. Unter dem Motto „Österreich holt die Leichen aus dem Keller“, hat das BMK eine Rekordsumme von fast 2 Mio. Euro in die Hand genommen, damit ganz Österreich dank Förderungen sauber heizen kann.

Auf fossilen Brennstoffen basierende Heizsysteme zählen zu den klimaschädlichsten aller verfügbaren Technologien. Darüber hinaus unterliegen fossile Energieträger großen Preisschwankungen und werden in Zukunft eher teurer als günstiger werden.

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Richtungswechsel: Saubere Alternativen zum Heizen werden jetzt in Österreich gefördert. Foto: Adobe

Es gibt viele klimafreundliche Alternativen, für die sich Verbraucher erwärmen sollten. Der Anschluss an ein Nah-/Fernwärmenetz bringt viele Vorteile mit sich.

Verlässlich und versorgungssicher, keine zukünftigen Investitionen in neue Heizkessel, keine oder geringe zusätzliche Kosten für Service, Wartung und Reinigung, freier Platz im Heizraum, Abrechnung nach tatsächlichem Verbrauch und vieles mehr.

Auch Wärmepumpen bieten eine attraktive Alternative. Biomasseheizungen (Pellets, Hackgut, Stückholz) sind zu bevorzugen, wenn es um hohe Heizungs-Vorlauftemperaturen und große Energieverbräuche geht.

Förderungen 

Privatpersonen zum Beispiel werden beim Tausch eines fossilen Heizsystems gegen einen hocheffizienten oder klimafreundlichen Nah- bzw. Fernwärmeanschluss und – wo dies nicht möglich ist – auf eine Wärmepumpe oder eine Biomasseheizung mit bis zu 7.500 Euro Förderung unterstützt. Nähere Informationen gibt es unter: kesseltausch.at