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27.02.2022

Sozialbetreuungsberufe legen den Fokus verstärkt auf den Erwerb von Abschlüssen und Zertifikaten im Pflege- und Betreuungsbereich. Hier sind neue, zukunftsweisende Fachausbildungen entstanden.

Pflege und Sozialjobs im Fokus

Gesundheit, Pflege und Soziales: Das Berufsspektrum in NÖ ist erweitert worden.


Mehr als 2000 Schüler absolvierten in den letzten zehn Jahren die Fachrichtung „Betriebs- und Haushaltsmanagement“, die an zehn Landwirtschaftlichen Fachschulen geführt wird. Bei der Ausbildung spielt der soziale Bereich eine führende Rolle. „Jüngstes Vorzeigeprojekt ist der vierjährige Ausbildungszweig ,Sozialbetreuungsberufe im ländlichen Raum’, wo Fachsozialbetreuer mit den Schwerpunkten Alten- und Behindertenarbeit inklusive Pflegeassistenz und Green Care ausgebildet werden. Derzeit besuchen mehr als 100 Schüler diese Spezialausbildung, die auch für Erwachsene geöffnet ist. Die ersten Absolventen schließen in zwei Jahren die Fachschule ab“, so Landesrätin Christiane Teschl- Hofmeister. Angeboten wird der Zweig an den drei Landwirtschaftlichen Fachschulstandorten Poysdorf, Warth sowie Zwettl.

An den sieben Landwirtschaftsschulen Gießhübl, Hollabrunn, Obersiebenbrunn, Poysdorf, Sooß, Warth und Zwettl wird zudem die Zusatzausbildung zum Heimhelfer angeboten. An drei Standorten (Mistelbach, Warth und Zwettl) ist die Ausbildung zur Pflegeassistentin möglich. Teschl- Hofmeister: „Dies sind wichtige Schritte, um der immer größer werdenden Nachfrage an Pflegefachkräften nachzukommen und um eine flächendeckende Pflege sowie Betreuung im Land auch in Zukunft sicher zu stellen.“ Infos: www.lako.at

WKO NÖ - Wirtschaftskammer Niederösterreich

„COMMUNITY NURSES“„COMMUNITY NURSES“

Teschl-Hofmeister: „Die Sozialausbildung an unseren Landwirtschaftlichen Fachschulen wird verstärkt forciert.“ Foto: Josef Herfert

Teschl-Hofmeister: „Die Sozialausbildung an unseren Landwirtschaftlichen Fachschulen wird verstärkt forciert.“ Foto: Josef Herfert

Im Regierungsprogramm auf Bundesebene 2020–2024 sind die „Community Nurses“ verankert worden – mit dem Zweck, Fragen rund um den Gesundheits- und Pflegebereich direkt und regional zu beantworten. Denn in diesen emotionalen Bereichen, die mit viel Sorgen verbunden sind, gibt es schnelle Information für Betroffene und Angehörige. Dies sollen die Community Nurses übernehmen und damit den Gesundheits-, Pflege- und Sozialbereich um ein bedarfsorientiertes Angebot auf Städte- und Gemeindeebene erweitern. Mehr als 120 Pilotprojekte sollen in ganz Österreich etabliert werden, die höchste Zahl davon hat Niederösterreich mit 34 gestellt. „Davon sind 32 vom Bund genehmigt worden“, so Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister.