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13.03.2022

Vor allem in Krisenzeiten zeigt sich, dass nachwachsende Rohstoffe gegenüber fossilen Brennstoffen die Nase vorn haben. Sie wachsen sozusagen vor der Haustüre, sind neutral und in Form von Pellets auch praktisch zu handhaben und zu lagern.

Heißer Tipp: Komprimierte Natur-Energie

Foto: Adobe Stock / tiero - stock.adobe.com


Wer einen Hausbau oder eine Sanierung plant, sollte jedenfalls an eine nachhaltige und kluge Wahl für das Heizsystem denken. Die internationalen Ereignisse der letzten Zeit haben deutlicher denn je vor Augen geführt: Unabhängiges Heizen wird immer wichtiger. Und das sind eben jene Rohstoffe, die sozusagen „vor der Haustüre“ wachsen bzw. auch wieder nachwachsen, anstatt in der Ferne aus der Erde geholt werden: Naturmasse hat gegenüber fossilen Brennstoffen die Nase vorne, wie ein Blick auf die Ereignisse der jüngsten Vergangenheit deutlich macht.

Nachwachsend und somit nachhaltig: Heizen mit Natur

Foto: Adobe Stock / hary_cz - stock.adobe.com

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Vor allem mit Holz und Holzprodukten ist man auch in Krisenzeiten auf der sicheren Seite. Jedes Jahr wächst in unseren heimischen Wäldern mehr Holz nach als genutzt werden kann. Holz als nachwachsende Energiequelle kann in Österreich produziert werden. Derzeit ist knapp die Hälfte unseres Landes von Wald bedeckt. Holz ist somit eine krisensichere und nachhaltige Energiequelle, bei der keine Engpässe und exorbitanten Preissteigerungen zu befürchten sind. Die Wertschöpfung bleibt somit vielfach in der eigenen Region und Biomasseheizungen sind sehr ausgereift in Technik und Komfort. Bedarfsgerecht geplant, fachmännisch eingebaut und richtig betrieben garantieren sie geringste Umweltbelastung. Holz ist nachwachsend, regional verfügbar und gibt bei Verbrennung nur so viel CO2 an die Umwelt ab, wie es im Laufe des Wachstums aufgenommen hat. In Summe sprechen nicht nur der ökologische, sondern auch der finanzielle Faktor für Biomasseheizsysteme.

Praktischer Heizstoff in komprimierter Form: Pellets 

Energie von oben wird in Heizenergie umgewandelt: Waldreiches Österreich. Foto: Adobe Stock

Energie von oben wird in Heizenergie umgewandelt: Waldreiches Österreich. Foto: Adobe Stock

Seit den 1990er-Jahren werden in Österreich Holzpellets produziert. Die Vorteile von Pellets als Brennstoff sind vielfältig. Besonders hervorzuheben – vor allem im Vergleich mit fossilen Energieträgern – sind Aspekte wie Nachhaltigkeit, Umweltfreundlichkeit, regionale Wertschöpfung und Wirtschaftlichkeit. Die Investition in eine neue Heizanlage ist kostspielig und soll langfristig Sinn machen. Starke Preisschwankungen und unkalkulierbare Risiken kennzeichnen die Versorgung mit Gas und Öl. Viel sicherer ist im Vergleich die Versorgung mit Holz aus dem heimischen Wald. Österreich produziert nur aus Nebenprodukten der Holzverarbeitung heute mehr Pellets als im Inland verbraucht wird. Auch bei den Kosten haben Pelletheizungen zumeist die Nase vorne. Zwar unterliegen sie – wie auch andere Energieformen – Schwankungsbreiten, im Endeffekt sind sie als „regionales Produkt“ jedenfalls siche- rer bezüglich Versorgung und Nachschub.

Hot'ts Holz-Pellets

Ein Tipp: „Pelletpreise sind bei den Einlagerungsaktionen im Frühjahr immer am günstigsten. Wer die Einlagerungsaktionen jetzt nutzt, kann den gesamten Energiebedarf der kommenden Heizsaison bereits jetzt zu besten Konditionen im eigenen Keller speichern“, erklärt Christian Rakos, Geschäftsführer von proPellets Austria.

Nicht zuletzt ist die Technik bei den Verbrennungssystemen weit fortgeschritten: Verschiedenste Heizmodelle – etwa kombinierte Pelletsysteme, bei denen auch Brennholz verheizt werden kann – bieten Häuslbauern viel Flexibilität bei der Auswahl und senken noch dazu das Preisniveau: Vor allem auf dem Land ist es beliebt, sich das Brennholz noch selbst kostengünstig aus dem Wald nach Hause zu holen.