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27.02.2022

Der technische Fortschritt hat das Berufsangebot gepusht: Es gibt mehr Möglichkeiten denn je, einen interessanten Job in der Industrie zu finden. Und das dann auch bestens bezahlt.

Fachkräfte gefragt & gut bezahlt

Mit einer Lehre in der Industrie hat man beste Chancen auf einen Traumjob. Eine Studie der Industriellenvereinigung hat das Lebenseinkommen verschiedener Berufe verglichen und kommt zum Schluss: Technische Fachkräfte verdienen in Summe bis zu ihrem Pensionsantrittsalter oft hunderttausende Euro mehr als es in anderen Sparten der Fall ist. Foto: Coloures-Pic - stock.adobe.com


Während man einst Berufe in der Industrie oft vorrangig mit manuell schwieriger Arbeit verbunden hat und die Jobwahl nach Geschlechtern sehr männlich dominiert war, hat sich das Blatt längst gewendet: Die fortschreitende Modernisierung brachte und bringt eine Vielfalt an „technischen“ Ausbildungen, die ein breites Interessensspektrum abdecken. Frauen weichen immer mehr von „traditionellen“ Berufsbildern ab. Trotzdem ist hier Luft nach oben: In der NÖ Industrie gibt es mehr als 200 Lehrbetriebe mit rund 2600 Lehrlingen in Ausbildung – die Zahl an weiblichen Industrielehrlingen liegt österreichweit erst bei 17 %, so die Industriellenvereinigung. Dabei sprechen auch weitere Fakten dafür, sich bei der Be- rufswahl verstärkt für Jobs in der Industrie zu interessieren:

  • Durchschnittlich werden zehn Lehrlinge in einem Lehrbetrieb der NÖ Industrie ausgebildet. Meistens erfolgt die Ausbildung in einer eigenen Lehrwerkstätte mit eigenem Lehrlingsausbilder – das ermöglicht ein optimales Lernumfeld mit einer umfangreichen Betreuung und einem dementsprechend gutem und persönlichem „Klima“.
  • Heimische Industriebetriebe investieren im Schnitt rund 104.000 Euro für die Ausbildung eines Lehrlings.
  • Acht von zehn der in der Industrie ausgebildeten Fachkräfte sind fünf Jahre nach ihrem Lehrabschluss noch immer im selben Unternehmen beschäftigt. Diese „Behaltequote“ ist damit deutlich höher als in vielen anderen Branchen.
  • 40 Prozent der Führungskräfte in der NÖ Industrie haben mit einer Lehre gestartet – gute Basis für beruflichen Aufstieg.
  • Denn Fachkräfte sind auf dem Arbeitsmarkt sehr gefragt: „2020 war jeder fünfte Betrieb von fehlenden Fachkräften sehr stark betroffen. Im Vorjahr war es bereits jeder dritte“, so WKNÖ-Industriespartenobmann Helmut Schwarzl.

    Das „Lebenseinkommen“ von Berufen im Vergleich

    Der Frauenanteil in technischen Berufen steigt – die Bandbreite an Jobsparten ebenfalls.Der Frauenanteil in technischen Berufen steigt – die Bandbreite an Jobsparten ebenfalls. Foto: Felix Büchele, Felixfoto

    Der Frauenanteil in technischen Berufen steigt – die Bandbreite an Jobsparten ebenfalls.Der Frauenanteil in technischen Berufen steigt – die Bandbreite an Jobsparten ebenfalls. Foto: Felix Büchele, Felixfoto

    Im Rahmen einer Studie hat die Industriellenvereinigung NÖ abermals untersucht, wie sich die Einkommenskurve verschiedener Jobs im Laufe des Berufslebens durchschnittlich entwickelt. Das Ergebnis ist in vielen Bereichen eindeutig und kann mit einem Satz zusammengefasst werden: Industrie-Lehrberufe haben ein höheres oder zumindest gleich hohes Lebenseinkommen wie so mancher Beruf mit Universitätsausbildung. Ein Beispiel von vielen: Das „Lebenseinkommen“ eines Systemtechnikers, der einen Lehrabschluss absolviert hat, übersteigt bis zum 45. Lebensjahr das eines Informatikers mit Studienabschluss – erst danach ergibt sich durch das Informatik-Studium ein Vorsprung im kumulierten Einkommen. Bei dem Beispiel zwischen einer Friseurin und einer Mechatronikerin beträgt der Unterschied beim gesamten Einkommen bis zum 65. Lebensjahr sogar rund 900.000 Euro, wie die Studie unter anderem eruierte.

    Österreichisches Rotes Kreuz Niederösterreich

    Karriereweichen gestellt

    Nicht nur Kürzungen oder Schließungen waren Auslöser, dass während Corona viele Menschen den Job wechselten. Die Krise und ihre Folgen ließ bzw. lässt viele über ihre Arbeitssituation nachdenken. Laut Forsa-Studie sind 46 % offen für einen Jobwechsel.

    Foto: bluedesign - stock.adobe.com

    Foto: bluedesign - stock.adobe.com

    Die Arbeitswelt hat sich durch die Pandemie in vielerlei Hinsicht verändert. Einerseits sind es viele von den Folgen betroffenen Branchen, wie der Tourismus oder etwa die Gastround Gesundheits-Branche, die unter anderem durch längerfristige Schließungen zumeist langjährige und treue Mitarbeiter verloren haben und nun händeringend nach Personal suchen.

    Auf der anderen Seite hat Corona aber auch ein Umdenken bewirkt: Was ist mir im Leben wirklich wichtig und welche Rolle spielt mein Job dabei? Und es waren nicht nur Kurzarbeit & Co., die ein Umdenken – vor allem im Jobbereich – bewirkt haben: Die Arbeitgeberbindung ist während der Pandemie bei vielen Beschäftigten laut vielen Umfragen gesunken.

    Die Zahl der Menschen, die ihren Job wechseln wollen, steigt laut dem „österreichischen Arbeitsklima-Index 2022“ der Arbeiterkammer kontinuierlich an. Waren es im Jahr 2015 noch durchschnittlich 16 Prozent und kurz vor der Corona-Pandemie 20 Prozent, so sagen jetzt schon 26 Prozent der Beschäftigten in Österreich, dass sie in eine andere Firma wechseln oder einen ganz anderen Beruf ausüben wollen. „Nie zuvor in diesem Jahrtausend waren die Beschäftigten in Österreich so unzufrieden mit ihrer Arbeit und ihrem Leben. Gründe dafür sind Corona, Zeitdruck und ständige Arbeitsbelastung“, ist eine Zentralaussage der Untersuchung.

    Maschinenring

    Wer einen Jobwechsel in Erwägung zieht, sollte zuallererst eine Bestandsaufnahme machen und nicht überstürzt handeln. Hier kann der Rat von Freunden und vor allem ausschließlich vertrauten (!) Kollegen sehr unterstützend sein. Schließlich sollte man auch das Sicherheitsdenken in den Fokus stellen – vor allem finanziell ist eine Kosten-Nutzen-Rechnung wichtig: Sind eventuelle Einbußen für mich leistbar? Nicht zuletzt spielt auch das Arbeitsklima eine wichtige Rolle. Hat man schon eine neue Stelle in Aussicht, heißt es, die Fühler auszustrecken.

    Es heißt ja, dass man einen Jobwechsel erst an seinem letzten Arbeitstag „verkünden“ soll. Ist man sich aber nicht hundertprozentig sicher, kann ein Gespräch mit dem Arbeitgeber die Situation durchaus verbessern. Bevor man einem neuen Angebot wieder absagt, sollte man mit dem Chef statt vager Aussagen aber „Nägel mit Köpfen“ vereinbaren . . .


    Arbeitsbereiche mit Vielfalt

    MASCHINENRING Herausfordernde Jobs

    Foto: Lisbeth Albrecht

    Foto: Lisbeth Albrecht

    Es ist ein sehr vielfältiger Bereich, den der Maschinenring abdeckt. Somit arbeiten auch rund 250 Angestellte und mehr als 1500 ArbeiterInnen in den 15 regionalen niederösterreichischen Maschinenring-Geschäftsstellen. „Sehr wichtig sind eine gute Firmenkultur, ein wertschätzender Umgang sowie eine sinnstiftende Tätigkeit“, ist DI Gernot Ertl, Geschäftsführer des Maschinenring NÖ- Wien, überzeugt. „All das bietet der Maschinenring. Uns liegen optimale Arbeitsbedingungen und die Gesundheit unserer MitarbeiterInnen sehr am Herzen. In der neuen „MR Akadamie“ wird zudem ein umfassender Schulungskatalog angeboten und die Qualität der Aus- und Weiterbildungsangebote laufend überprüft“, so Ertl. Durch die unterschiedlichen Tätigkeitsbereiche bietet der Maschinenring interessante, herausfordernde Jobs mit Gestaltungsspielraum und eigenverantwortlichem Aufgabenbereich.

    Alle Infos gibt es hier: www.maschinenring-jobs.at