Anzeige
25.03.2022

Volkswagen lässt den legendären Bulli wieder auferstehen. Und zwar in elektrischer Form. Das Lebensgefühl von anno dazumal soll im Cockpit spür- und erlebbar werden.

Elektronisches Comeback für den legendären Bulli

Foto: VW/Martin Meiners


Der VW T1 – legendär geworden als Bullistand in den 50er-Jahren für ein neues Gefühl von automobiler Freiheit, Unabhängigkeit und großer Emotion. Dieses Lebensgefühl greift der ID. Buzz auf und überträgt es in unsere Zeit: emissionsfrei, nachhaltig, vollvernetzt und jetzt schon bereit für das nächste große Kapitel – das autonome Fahren.

Weltpremiere im März

Foto: VW/Martin Meiners
Foto: VW/Martin Meiners


Mit dem „e-Bulli“, der im März seine Weltpremiere feierte, holt der deutsche Automobilkonzern das Feeling von einst in moderner Form zurück. Die extrem flache Schnauze und die hohen Fenster und große Windschutzscheibe vermittelt vom Fahrersitz aus ein wenig die Perspektive des Ur-Bullis. „Der ID.Buzz bringt viel Sympathie und die Nähe zum Menschen wieder zurück auf die Straße“, skizziert Chefdesigner Jozef Kaban die Idee dahinter. Es sind die Proportionen, die den ID.Buzz so einzigartig machen. Kaban schlägt die Brücke zum Klassiker: „Beim T1 sitze ich quasi auf der Vorderachse – kein vorderer Überhang. Bei aller Sicherheitsrelevanz und Technik hat auch der ID.Buzz super kurze Überhänge.“ Der Designer resümiert: „Der ID.Buzz ist zeitlos, nachhaltig und dabei extrem funktional – das macht ihn einmalig.“

Ikonische Frontpartie

Foto: VW/Martin Meiners
Foto: VW/Martin Meiners


Seit jeher typisch für die Baureihe ist zudem die ikonische Frontpartie mit ihrer v-förmigen Haube zwischen den charismatischen LED-Scheinwerfern. Das gilt auch für die optional zweifarbige Lackierung. Fahrer und Passagiere des ID.Buzz erleben das neue Bulli-Feeling in einem großzügig konzipierten Innenraum. Typisch Bulli: Das Layout ist sehr klar, das Konzept durchdacht und die Raumausnutzung optimal: fünf Personen haben im loungeartigen, freundlichen Ambiente der Bus-Version reichlich Raum zum Reisen und für ihr Gepäck (1121 Liter Volumen). Wird die zweite Sitzreihe umgeklappt, steigt das Ladevolumen auf bis zu 2205 Liter. Schon beim T1, dem ersten Bulli, folgte das Design der Funktion. Dieser zentrale Lehrsatz der Automobilkonstruktion gilt auch für das aktuelle Design.

Hinterachsenantrieb

Europaweit gehen der ID.Buzz und der ID. Buzz Cargo mit einer 77-kWh-Batterie an den Start. Sie versorgt eine 150 kW starke Maschine mit Strom, die die Hinterachse antreibt. Geladen wird die Lithium-Ionen-Batterie an Wallboxen und öffentlichen Ladepunkten mit 11 kW Wechselstrom (AC). Per CCS- Stecker an einer DC-Schnellladesäule (Gleichstrom) steigt die Ladeleistung auf bis zu 170 kW; die Batterie ist nach rund 30 Minuten von 5 auf 80 Prozent geladen. Der offizielle Verkaufsstart soll im Mai erfolgen.