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13.02.2022

Bauen und Wohnen

Pflanzen zum Zerkugeln

Zimmerpflanzen machen die Wohnung gemütlicher, bunter und sorgen dabei für gute Luft. Zeit, ihnen dafür auch einmal etwas zurück zu geben.

Fotos: Rawpixel.com - stock.adobe.com

Nicht nur draußen kann es grünen und blühen, auch drinnen sind Pflanzen willkommene Mitbewohner. Doch manche von ihnen brauchen dafür mehr oder weniger intensive Pflege.

Das heißt aber nicht automatisch, dass man auch ein begeisterte und begnadeter Hobbygärtner sein muss. Tipp für Anfänger: Pflanzen benötigen nicht unbedingt Blumenerde, um gesund zu wachsen. Die meisten gedeihen prächtig in Hydrokultur, einem natürlichen Substrat aus gebrannten Tonkügelchen. Sie werden bei rund 1200 Grad gebrannt, dabei verändern sie ihr Volumen und werden größer. Es entsteht ein Korn mit einer stabilen Außenhaut, welches innen einen Kern mit feinen Poren und Luftlöchern hat.

Die Tonstücke speichern Wasser und geben dieses langsam an die Pflanze ab. Das heißt man muss die Pflanzen deutlich seltener gießen. Weder Staunässe noch Pilzkrankheiten können den Pflanzen schaden. Das Substrat wiegt sehr viel weniger als Erde, daher ist es gut fürgroße Töpfe, die bewegt werden sollen, geeignet.

Nachteile: Hydrokultur kann keine Nährstoffe speichern. Die Pflanzen müssen deshalb regelmäßig gedüngt werden. Düngen Sie Hydropflanzen am besten mit speziellem Hydrodünger. Zudem sind sie für Kinder oder Katzen meist willkommenes Spielzeug.