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3.10.2021

Lehrlinge im Gewerbe und Handwerk werden die Fachkräfte der Zukunft ausgebildet

Auf der Karriereleiter ganz nach oben – mit der Lehre!

Die Hälfte aller Kärntner Lehrlinge werden im Gewerbe und Handwerk ausgebildet. Foto: WKO


Ob Friseur, Metalltechniker oder Bäcker: Wer sich für das Gewerbe und Handwerk entscheidet, trifft eine gute Wahl.

Wirtschaftskammer Kärnten

Viele Jugendliche stellen sich dieselben Fragen: Welcher Beruf ist der richtige für mich? Gehe ich weiter in die Schule oder setze ich auf eine Lehre? Die Antworten muss jeder selbst finden. Aber eines ist sicher: Die Lehre ist ein Karriere-Sprungbrett!

Mit dem Abschluss einer Lehre hat man nicht nur den Gesellenbrief in der Hand, sondern es bieten sich viele weitere Möglichkeiten:

  • Man kann sich weiterbilden und so die Karriereleiter immer weiter nach oben steigen.

  • Vom Lehrling zum Unternehmer: Für viele junge Menschen ist die Lehre der Start in ihre spätere Selbstständigkeit. Wer ein eigenes Unternehmen führen möchte, kann gleich nach der Lehrabschlussprüfung mit dem Vorbereitungskurs für die Meisterprüfung beginnen.

  • Österreichische Fachkräfte sind auch im Ausland sehr gefragt: Einer internationalen Karriere steht mit einem Lehrabschluss nichts im Weg!

  • Mit der „Lehre mit Matura“ haben Jugendliche die Möglichkeit, direkt nach der Lehre mit einem Studium zu beginnen.

Das Beste an einer Lehre ist: Ausgebildete Fachkräfte haben keine Jobsorgen. Viele Betriebe sind auf der Suche nach ausgebildeten Fachkräften. Und auch die Bezahlung kann sich sehen lassen. Vergleicht man zum Beispiel das Einkommen eines 25-jährigen Metalltechnikers mit dem eines 25- jährigen Studienabsolventen (BWL), staunt man nicht schlecht: Der Metalltechniker hat in dieser Zeit bereits über 200.000 Euro mehr verdient als der Akademiker!

In Kärnten gibt es mehr als 16.000 Handwerksbetriebe mit rund 60.000 Beschäftigten

Lehre plus Matura

Stark im Kommen ist die „Lehre mit Matura“: Viele Lehrlinge entscheiden sich mittlerweile für diesen Ausbildungsweg. Nach meist vier Jahren haben sie sowohl einen Beruf erlernt als auch die Matura in der Tasche. Ihnen stehen damit mehrere Wege offen und sie können beispielsweise auch eine akademische Laufbahn einschlagen.

In Kärnten können Lehrlinge zwischen dem Freizeitmodell und dem Arbeitszeitmodell wählen: Beim Freizeitmodell besucht der Lehrling die kostenlosen Vorbereitungskurse in seiner Freizeit. Eine Vereinbarung im Lehrvertrag ist nicht notwendig, der Besuch der Kurse hat keine Auswirkung auf das Lehrverhältnis. Beim Arbeitsmodell werden die Vorbereitungskurse während der Arbeitszeit absolviert. Der Lehrbetrieb erklärt sich bereit, den Lehrling zusätzlich zum Berufsschulunterricht für die Vorbereitungskurse freizustellen (unter Fortzahlung des Lehrlingseinkommens). Meist wird auch eine Verlängerung der Lehrzeit auf vier Jahre vereinbart.

TIPP

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Dieser QR-Code führt zu Videos, in denen viele Lehrberufe aus dem Gewerbe und Handwerk vorgestellt werden:
Mehr Infos auch auf wkktn.at/deinelehre


Einige der beliebtesten Lehrberufe im Gewerbe und Handwerk: 

Elektrotechnik 

Die Arbeit in der Elektro-, Gebäude-, Alarm- und Kommunikationstechnik ist besonders abwechslungsreich. Verteilerkästen werden geplant und montiert, Alarmsysteme installiert und Gebäude auf „Smart home“ umgestellt.

Fleischer sind Genussexperten und arbeiten mit ausgewählten Waren. Foto: WKO

Fleischer sind Genussexperten und arbeiten mit ausgewählten Waren. Foto: WKO

Fleischverarbeitung 

Fleischer von heute sind Dienstleister und Experten für Genuss. Sie gehen verantwortungsvoll mit den Lebensmitteln um und arbeiten nur mit ausgewählten Produkten.

Friseure 

Friseure sind die Experten für modische Trends, typgerechte Frisuren und die optimalen Haarpflegeprodukte. Sie beraten ihre Kunden und setzen deren Wünsche optimal um.

Fußpflege

Fachleute für Fußpflege („Pediküre“) kümmern sich um die Erhaltung der Fußgesundheit und vor allem um das Fußwohlbefinden ihrer Kunden.

Installations-Profis sorgen dafür, dass Häuser mit Wärme und Co. versorgt sind. Foto: WKO

Installations-Profis sorgen dafür, dass Häuser mit Wärme und Co. versorgt sind. Foto: WKO

Gebäude- und Installationstechnik

Installationstechniker sind Experten für den Wohlfühlfaktor: Sie sorgen dafür, dass Wohnungen, Häuser und Betriebe mit Wärme, Wasser und Luft versorgt werden.

Konditor

Konditor ist ein Lehrberuf voller „süßer“ Kreativität; gearbeitet wird mit den unterschiedlichsten Produkten. Neben Torten stellen Konditoren unter anderem Strudel, Pralinen und Speiseeis her.

In Kosmetikstudios wird das Wohlfühlen groß geschrieben. Foto: WKO

In Kosmetikstudios wird das Wohlfühlen groß geschrieben. Foto: WKO

Kosmetik

Wohlfühlen steht in Kosmetikstudios an der obersten Stelle. Kosmetiker führen Hautdiagnosen und pflegende Behandlungen durch – und sind Experten für dekorative Kosmetik.

Maler und Beschichtungstechniker

Maler beschichten nicht nur Wandflächen, sondern arbeiten mit den unterschiedlichen Materialien und dekorativen Maltechniken. Dafür braucht es Kreativität und Farbgefühl.

Bau

Hochbau, Tiefbau, Betonbau: Die Maurerlehre wird mit drei Schwerpunkten angeboten. Zusätzlich gibt es eine vierjährige Bau-Kaderlehre für Lehrlinge, die eine Karriere als Bau-Führungskraft anstreben.

Automatisierung ist in vielen Lehrberufen bedeutend. Foto: WKO

Automatisierung ist in vielen Lehrberufen bedeutend. Foto: WKO

Mechatronik 

Die Ausbildung im Bereich Mechatronik ist spannend und vielfältig. Von der Automatisierungstechnik bis zur alternativen Antriebstechnik: Es gibt etliche Berufsbilder – und alle haben mit modernen Technologien zu tun.

Bäcker

Dieser Beruf verbindet Tradition mit Hightech: Bäcker arbeiten sowohl mit automa-tischen Knet- und Rührmaschinen als auch mit vollelektronischen Backöfen.

Masseur 

Masseuren stehen viele Wege offen: Sie arbeiten in Kurzentren, bei Sportvereinen und können sich mit einer eigenen Massagepraxis selbstständig machen.

Rauchfangkehrer

Rauchfangkehrer gelten nicht ohne Grund als Glücksbringer: Sie sind Experten für Brandschutz und sorgen dafür, dass die Abzüge von Feuerstätten sauber sind und einwandfrei funktionieren.

Karosseriebautechnik

Die Karosseriebautechnik vereint handwerkliches Können mit technischem Know-how. Einerseits werden Spezialanfertigungen durchgeführt, andererseits Schäden an Autos repariert.

Die Maurerlehre gibt es in den Bereichen Hoch-, Tief- und Betonbau. Foto: WKK/photo-baurecht

Die Maurerlehre gibt es in den Bereichen Hoch-, Tief- und Betonbau. Foto: WKK/photo-baurecht

Kfz-Technik

Moderne Sicherheitstechnik und viel Elektronik: Fahrzeuge werden immer komplexer – und Kfz-Techniker passen sich stets den neuesten Anforderungen an.

Metalltechnik

Bei der Metalltechnik dreht sich alles um Metalle, Maschinen und Werkzeuge. Nach einer zweijährigen Grundausbildung wählt man aus einem Schwerpunkt – wie zum Beispiel Schmiedetechnik oder Zerspanungstechnik.