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26.09.2021

Die Pandemie raubt den Menschen den Schlaf. Immer mehr Studien bestätigen das. Umso wichtiger ist es, dass das Schlafzimmer uns bei unserer Regeneration unterstützt.

Ein gesegneter Schlaf

Foto: hailey_copter - stock.adobe.com


Wer kennt es nicht? Wir sind hundemüde wollen nur mehr ins Bett und schlafen, und kaum liegen wir in den Federn, bekommen wir kein Auge zu. Natürlich liegt das auch oft an Gedanken und Sorgen, die wir vor dem Einschlafen noch wälzen. Die Pandemie hat diesen Trend noch verstärkt. Doch nicht selten liegt es auch am schlechten Raumklima im Schlafzimmer. Mit diesen Tipps klappt es mit dem Ein- und Durchschlafen besser.

Abstand halten

Steht das Bett direkt an der Wand oder andere Möbel direkt am Bett, dann kann die Luft nicht zirkulieren und es bildet sich Feuchtigkeit. Der Grund: Kalte Luft kann weniger Wasserdampf speichern, als warme. Trifft warme Zimmerluft auf eine kühle Oberfläche, etwa eine Außenwand oder ein Fenster, kondensiert das Wasser. Blockiert dann noch ein großer Schrank mit geschlossener Rückwand die Luftbewegung, kann die entstandene Feuchtigkeit nicht abtrocknen – ein Paradies für Schimmelpilze und Bakterien.

Nicht ins Schwitzen geraten

Modernes Bettzeug hilft beim Feuchtigkeitsabtransport und der Temperaturregulierung – Beratung gibt es im Fachhandel. Foto: Monster - stock.adobe.com

Modernes Bettzeug hilft beim Feuchtigkeitsabtransport und der Temperaturregulierung – Beratung gibt es im Fachhandel. Foto: Monster - stock.adobe.com

In den meisten Schlafzimmern ist es zu warm. Die meisten Menschen fühlen sich bei einer Raumtemperatur zwischen 19 und 22 Grad am wohlsten. Die ideale Temperatur zum Einschlafen liegt etwas niedriger, da die körpereigene Klimaanlage nachts runterfährt. Dabei spielt natürlich auch unser Bettzeug eine Rolle. Synthetische Materialien z. B. gelten als kaum atmungsaktiv und führen zu einem Hitzestau unter der Decke. Idealerweise zu einem thermoregulierenden Modell greifen.

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Ordentlich abstauben

Schmutz und Staub können uns nicht nur den Schlaf, sondern auch die Gesundheit rauben. Durch diverse Quellen setzen sich im Staub anorganische, sowie organische Partikel ab, darunter Essenskrümel, Haare, Hautschuppen oder Pflanzenteile. In diesem Milieu fühlen sich Milben ganz besonders wohl – ein Albtraum für Allergiker. Da hilft nur gründlich Putzen und Staubwischen. Auch Polster, Teppiche und Matratzen sollten regelmäßig abgesaugt oder ausgeklopft werden, denn hier fühlen sich die Tierchen aufgrund der hohen Feuchtigkeit und Wärme besonders wohl.

Sauerstoff olé

Foto: Goffkein - stock.adobe.com

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Ein regelmäßiger Luftaustausch ist wichtig, um die verbrauchte Luft raus- und frischen Sauerstoff reinzulassen. Richtiges Lüften ist dabei genauso wichtig, wie richtiges Heizen. Ist die Luftfeuchtigkeit zu niedrig, trocknen unsere Atemwege und Schleimhäute aus, ist sie jedoch zu hoch, droht Schimmelbildung. Das gilt vor allem im Schlafzimmer, wo wir bis zu zwei Liter Flüssigkeit ausatmen und -schwitzen. Als optimal gilt eine relative Luftfeuchtigkeit zwischen 40-60 Prozent.


Der grüne Daumen

Schlafzimmer sollen nicht zu voll geräumt sein – Pflanzen sind gute Mitbewohner. Foto: detailblick-foto - stock.adobe.com

Schlafzimmer sollen nicht zu voll geräumt sein – Pflanzen sind gute Mitbewohner. Foto: detailblick-foto - stock.adobe.com

Pflanzen sind im Schlafzimmer gerne gesehen. Sie verbessern langfristig das Raumklima. Manche Arten können so-gar Giftstoffe binden und zudem wirken sie als natürliche Luftbefeuchter.